Trading und die Suchtgefahr

Beim Trading werden beispielsweise Wertpapiere, wie Aktien, Anleihen, Devisen oder bestimmte Waren gehandelt. Jetzt stellt sich die Frage, ob Trading und dazu zählen sämtliche Handlungen mit Börsen süchtig machen? Mehr Infos auf forexbroker.de

Die eindeutige und klare Antwort, die Suchtgefahr ist sehr klein.

Trotzdem sollte die Suchtgefahr in diesen Bereichen nicht unterbewertet werden. Durch die zweifache Akzeptanz von Börsenhandlungen ist ein zweifacher Schutz erforderlich.

Der Gewinn und der Verlust liegen im Trading sehr eng beieinander. Das persönliche Feeling wird sehr stark durch einen Sieg oder die Niederlage geprägt. Es ähnelt einem Money Management beim Pokern und das Spiel wird solange fortgeführt, bis ein Gewinn vorhanden ist. Perfekterweise macht dieser Gewinn den Restverlust wieder wett. Der Hauptpunkt: Trading bereitet Freude und die verschiedenen strategischen Arten reden den Trader ein, dadurch Geld einnehmen zu können.

Bei Berichten über das Trading ist oftmals von finanzieller Unabhängigkeit die Rede. Unverzüglich und viel Geld zu verdienen sowie von Menschen, die diesen Traum realisierten. Dies ist Anreiz genug, sich persönlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Je länger sich der Trader mit der Thematik auseinandersetzt, umso voluminöser wird der Wunsch und der spätere Drang, ebenfalls das herbeigesehnte Ziel umzusetzen. Die Freiheit wird durch eine finanzielle Unabhängigkeit erzielt.

Die Sucht nach Trading ist sehr klein. Damit ist nicht der sinnlose Einsatz oder das Verspielen des Geldes gemeint. Dann könnte es vielleicht schon zu spät sein und es ist professioneller Rat erforderlich. Mit der Hoffnung startet die Sucht,denn wer möchte nicht ein Leben ohne finanzielle Sorgen, eine andere Art von Job oder eine selbstständige Arbeit ohne Anstrengung führen. Dies wird alles intuitiv durch Handelsprognosen, Pläne und Videos verstärkt.

Die Sucht wahrnehmen

Beim Trading wird die Sucht wie bei den meisten Erscheinungsformen von Süchten daran erkannt, dass es sich nur um eine Thematik handelt. Die Beobachtung von Nachrichten aus der Finanzwelt, Charts ansehen oder die technische Analyse des Marktes. Beim Gedanken permanent zu Traden, werden dauerhaft neue Strategien entwickelt. Die Folge, seine Aufgaben und Verpflichtungen, der Partner und das Umfeld werden vernachlässigt. Der Schluss, die Peripherie wird ganz aus den Augen verloren. Die Gedanken zielen nur auf das eine Thema, den Geldverdienst. Daraus entsteht Habsucht. Der permanente Wunsch ist vorhanden, mehr Geld besitzen zu wollen.

Weshalb Traden?

Der Trader muss sich bewusst sein, weshalb er das Traden überhaupt starten möchte. Eine bedeutende Rolle spielt die Psychologie beim Traden. Setzt sich der Trader unter Erfolgszwang, indem er versucht die Gewinn-Trades nicht ganz auszuschöpfen und lässt die Verlusttrades unbeachtet, ist ein totaler Verlust bereits vorbestimmt

Weshalb überhaupt Traden? In unserer Gesellschaft geht es oftmals darum wer die größte Immobilie oder den größten Wagen besitzt. In der heutigen Zeit spielen materielle Güter eine große Rolle. Oftmals bedenkt man, Geld macht alleine glücklich und es wird versucht, die Unbekümmertheit zu erkaufen.

Dahinter kann sich ein sehr großer psychischer Stress verbergen.

Auch diejenigen Personen, die nebenberuflich Traden sollten überlegen, wie gut es Ihnen geht. Wir müssen mit dem zufrieden sein, was wir bereits besitzen.